11. Oktober 2026
Bei herbstlich kühlen Temperaturen entdeckten wir gestern eine beeindruckende Vielfalt an Pilzfruchtkörpern.
Zu Beginn wurden das richtige Sammeln, die passende Ausrüstung und die richtige Herangehensweise bei der Pilzsuche erklärt. Abschneiden, herausdrehen oder doch ausgraben? Mit diesen Fragen starteten wir in den Wald.
Während der Wanderung vertieften die begeisterten Teilnehmer*innen ihre Artenkenntnis und lernten verschiedene wichtige Bestimmungsmerkmale kennen. Dabei wurden unter anderem die Unterschiede zwischen Lachsreizker und Fichtenreizker sowie zwischen Netzstieligem und Flockenstieligem Hexenröhrling genauer erläutert. Besonderes Augenmerk legten wir auf das charakteristische Stielnetz des Schönfußröhrlings (siehe Foto), die weichen Lamellen des Frauentäublings und die unterschiedlichen Knollenformen der Wulstlinge. Außerdem erfuhren die Teilnehmer*innen, warum Schopftintlinge möglichst noch am gleichen Tag verzehrt werden sollten.
Nach einer gemütlichen Stärkung in der warmen Hütte mit Pilzsuppe, Pilzbutter, einer frisch zubereiteten Reizkerpfanne und Kuchen legten wir die gesammelten Pilze zur gemeinsamen Besprechung auf. Dabei wurden weitere Merkmale erklärt und wie wichtig der Geruch mancher Pilze bei der Bestimmung ist.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer*innen für das große Interesse, die Begeisterung und den schönen gemeinsamen Tag!










